Whey Protein (Molkenprotein)

Whey Protein (Molkenprotein)

25-10-2017
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Was Sie mit der Einnahme erreichen können


Ermöglicht die Erholung der Muskeln nach dem Training

Unter allen Proteinsorten (pflanzlich, tierisch, gemischt, etc.) enthält dieses alle essentiellen Aminosäuren mit den adäquatesten Mengenverhältnissen für den menschlichen Körper. Aminosäuren sind die Kernbausteine der Muskeln. Qualitativ hochwertige Molkenproteine enthalten reichlich BCAA (Branched Chain Amino Acids, zu Deutsch: Verzweigtkettige Aminosäuren) sowie Glutamine – diese sind essentiell für die Muskelregeneration nach dem Training – und Di- und Tripeptide, die wesentlich zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

Molkenproteine helfen bei der Verhinderung von Muskelrückbildung während einer auf Gewichtsreduktion gerichteten Diät.

Es ist eine hervorragende Proteinquelle während einer auf Gewichtsverlust gerichteten Diät, da sein einzigartiges Aminosäurenprofil die Rückbildung von Muskeln infolge der niedrigen Einnahme von Kohlenhydraten und Kalorien vorzubeugen hilft.

Immunstärkender Effekt

Die Beeinträchtigung (Schädigung) von Di- und Tripeptiden und anderen Komponenten, die die Funktionsweise des Immunsystems unterstützen, wird durch hochwertige CFM-Molkenproteine minimalisiert. Diese Komponenten erhöhen den Glutathion-Spiegel im Körper. Glutathion ist ein wichtiges Antioxidationsmittel, welches die Zellen vor schädlichem oxidativen Stress und Radikalen beschützt.

Vollständige Proteinquelle

Wie oben in der generellen Beschreibung der Proteine dargelegt, basiert die Klassifizierung von Proteinen auf ihrer Einordnung danach, ob sie all jene essentiellen Aminosäuren enthalten, die für das Funktionieren des menschlichen Körpers unverzichtbar sind. In dieser Hinsicht ist Molkenprotein das vollständigste Protein: sein biologischer Wert ist höher, als von reinem, aus Ei gewonnenem Eiweiß. Dieser biologische Wertgehalt kann bis zu 130 im Falle eines optimalen Herstellungsverfahrens betragen. Molkenprotein ist eine fundamentale Komponente von hochwertigen MRP und von Weight-Gainern.


3 kg 
 
14%   45,42 €  
38,90 €
5 kg 
 
5%   91,84 €  
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0,9 kg 
 
5%   32,78 €  
31,22 €
2,3 kg 
 
5%   51,16 €  
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Übersicht

Verschiedene Studien belegen, dass der Eiweißbedarf im Körper physisch aktiver Menschen und von Athleten zunimmt. Zur Deckung dieses Bedarfs sind Proteinsupplemente empfehlenswert. Molkenproteine haben anderen Proteinressourcen gegenüber zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften. Molkenproteine sind nicht nur für Kraftsportler sondern auch für alle Athleten essenzielle und unverzichtbare Supplemente.

Warum die Benutzung sich lohnt

Muskelaufbau ist unmöglich und undenkbar ohne die Einnahme einer angemessenen Menge an Proteinen. Aufgrund seiner Zusammensetzung ist Molkenprotein das beste Protein für den Muskelaufbau. Es ist leicht zu verdauen, wird schnell absorbiert und hat ein Aminosäurenprofil, welches mehrere weitere Vorteile für den Muskelaufbau hat. Molkenprotein ist nicht nur für Kraftsportler empfehlenswert sondern auch für solche Athleten, die ihren Muskel mit Qualitätsnährstoffen versorgen wollen, um so die schnellstmögliche Regeneration zu erzielen.

Molkenprotein kommt als eine Grundzutat in unterschiedlicher Produkten vor. Angefangen von den qualitativ hochwertigen kohlenhydratbasierten Weight Gainer Produkten (10-30% Molkenprotein), über MRP (20-50% Molkenprotein) bis hin zu den sogenannten Designer-Proteinen (diese enthalten unterschiedliche Mengen an Molkenproteinen und anderen, typischerweise langsam absorbierbaren Proteinen). Sogar Weight Loss Proteinprodukte enthalten Molkenproteine (zusammen mit pflanzlichen Proteinen und Ballastsoffen)

Anwendungshinweise

Menge: Der erste Schritt ist die Festlegung der kompletten Proteineinnahme (Nahrung + Supplements) Es sollte berücksichtigt werden, dass der Proteinbedarf physisch aktiver Menschen höher ist, als der von inaktiven Menschen. Der Proteinbedarf von Kraftsportlern ist sogar noch höher, da sie sogar im Vergleich zu Athleten mehr Muskelmasse haben. Auch das Trainingsziel (Muskelaufbau, Weight Gain oder Weight Loss, Muskeldefinition) sollte bei der Festlegung des Proteinbedarfs berücksichtigt werden.

  • Die optimale Einnahme für den Muskelaufbau (anaboler Zustand) beträgt 2-3 g/Kg täglich im Falle eines gesunden Mannes. Diese Menge sollte in mehreren, gleich aufgeteilten (mehr oder weniger) Einheiten bei jeder Mahlzeit über den Tag verteilt eingenommen werden. Ein Kraftsportler mit 90 Kg Körpergewicht (intensives Training mit Gewichten) müsste beispielsweise 180-270 g Protein am Tag einnehmen, was 30-45 g Proteinen je Mahlzeit entspricht (bei 6 Mahlzeiten).
  • Die optimale Proteinzufuhr für den Muskelerhalt oder bei Frauenkraftsport beträgt 1.5-2 g/Kg. Eine Frau mit 58 Kg Körpergewicht würde beispielsweise 90-115 g Protein am Tag benötigen, was 15-20 g Protein je Mahlzeit (6 Mahlzeiten) entspricht.

Anmerkungen: Wissenschaftliche Studien belegen, dass der tägliche Proteinbedarf von Schwerathleten oder Kraftsportlern (4-6 Trainings in der Woche) 200-250 g/Tag erreichen oder sogar übersteigen kann, unabhängig davon, was Ernährungswissenschaftler sagen. Dennoch KANN die erhöhte Proteinzufuhr Nebenwirkungen haben. Es belastet die Nieren sowie das gesamte Magen-Darm-System und das Ausscheidungssystem und es erhöht die Gefahr einer Lebensmittelallergie, etc. ABER! Intensives uns regelmäßiges Training bei inadäquater Ernährung (mit geringem Proteingehalt) kann sogar SCHLIMMERE Folgen haben, wie etwa Mangelerscheinungen, chronische Mangelernährung und ein geschwächtes Immunsystem. Ein Mann (und eine gesunde Frau), die nicht auf Kraftsport mit Gewichtstraining verzichten und sich von ihrem Verlangen nach großen Muskeln nicht lossagen wollen, sollten ihren Körper wenigstens mit den für die Entwicklung erforderlichen Nährstoffen versorgen.

Zeiteinteilung der Einnahme: Einen Teil des täglichen Proteinbedarfs (nach den oben dargelegten Werten ermittelt) muss mit den „regulären“ Mahlzeiten (Geflügelbrust, mageres rotes und weißes Fleisch, Eiweiß, fettarme und zuckerfreie Milchprodukte oder pflanzliche Proteine) eingenommen werden. In allen Fällen, wenn diese Einnahme für 3-4 Stunden nicht möglich ist, ist das Trinken eines Proteinshakes ratsam.

Die Wichtigste Zeit für die Einnahme von Proteinen ist die Mahlzeit direkt nach dem Training und vor dem Schlafengehen. Der Körper MUSS bei diesen Mahlzeiten mit Proteinen versorgt werden. Die Zeitperiode nach dem Training nennt man das anabole Fenster. Das ist die Zeit, in der der Körper die größte Menge an Aminosäuren zu den Muskeln transportiert und in dieser Zeit brauchen die Muskeln diese am meisten, da sie in dieser Zeit die Aminosäuren am effektivsten verwenden können. Molkenproteine sind leicht verdaulich und ermöglichen unter allen Proteinquellen den schnellsten Transport freier Aminosäuren in die Blutbahn. Unglücklicherweise hat dieser Effekt die denkbar kürzeste Dauer unter allen Proteinsorten, sodass das Molkenprotein eine „schnell absorbierte“ Proteinsorte ist.
Die andere Mahlzeit vor dem Schlafengehen ist auch wichtig, da schlafen die längste „Hungerperiode“ darstellt. Proteine vor dem Schlafengehen sollten langsam absorbierbare Proteine sein, die die freien Aminosäuren so lange wie möglich für den Körper bereitstellen können. Eines dieser Proteine ist das andere Milchprotein: Kasein Molkenprotein ist nicht schlecht vor dem Schlafengehen aber es ist eben nicht die beste Lösung.

Tipps: Je intensiver die Weight Loss Diät ist (weniger Kalorien), desto wichtiger ist die Qualität und die Absorbierung der Nährstoffe. Hier kommen die Proteinsupplemente ins Spiel. Der Kohlenhydrat- und Fettgehalt eines qualitativ hochwertigen Molkenproteinsupplements ist sehr niedrig, während der biologische Wert hoch ist im Vergleich zu anderen Proteinressourcen. Darüber hinaus ist das einzigartige Aminosäurenprofil dazu in der Lage, auch während einer noch so strikten Diät, die effektivste Versorgung der Muskeln mit Nährstoffen zu ermöglichen.

Synergien

Die Kombination von Kreatin (Monohydrate) mit Molkenprotein wurde in einer neueren Studie als das beste Boosting Drink für die Einnahme nach dem Training identifiziert.

Natürliches Vorkommen

Molke ist ein Rückstand der Milch nach dem Prozess der Käseherstellung. Molkenprotein (in Pulverform) wird durch Filtern und Reinigen (Entfernung der Lactose) dieser Molkenflüssigkeit hergestellt.

Mögliche Nebenfolgen

Sicherheit: Molkenprotein ist ein sicheres Lebensmittel, dennoch sollten Menschen mit Milchproteinallergien den Gebrauch vermeiden oder bei dem ersten Gebrauch vorsichtig vorgehen. Molkenproteinkonzentrate (Whey Protein Concentrates - WPC) können Laktose enthalten, sodass Menschen mit Laktoseintoleranz Produkte aus isolierter Molke verwenden sollten (diese enthalten nur oder überwiegend isolierte Molke) und sind mit der Produktbeschriftung „laktosefrei“ gekennzeichnet.

Toxizität: Keine Toxizität bekannt

Verzeichnisse verbotener Produkte: Molkenprotein ist ein gänzlich natürliches Lebensmittel und in keinem Verzeichnis über nicht zugelassene Substanzen aufgeführt, sodass es von jedem frei benutzt werden kann. Dennoch können in den kombinierten Produkten andere Substanzen enthalten sein, wie etwa MRP oder Weight Gainer; diese sollten in jedem Einzelfall überprüft werden.

Geschichte des Molkenproteins

Ich glaube, jeder ist mit der Tatsache vertraut, dass Muskelgewebe ohne Proteine nicht entstehen kann (Proteine werden in unserem Körper während der Verdauung in verschiedene Aminosäuren umgewandelt und aus diesen Bausteinen werden neue Proteine hergestellt). Um es kurz zu machen: es ist unmöglich, Muskelmasse ohne Proteine aufzubauen. Und auch ohne die angemessene Menge an Proteinen. Sollen wir es genauer darlegen? Proteine sollten die Grundlage von jedem Ernährungs- und Supplementplan für Kraftsport (darüber hinaus für alle Athleten und Menschen, die einen physisch aktiven Lifestyle pflegen) sein. Hiermit beginnt im Grund alles Weitere. Wenn Ihre Proteineinnahme inadäquat ist, scheitern Sie beim Muskelaufbau. Wenn Sie das nicht glauben, lesen Sie unsere Interviews: PROTEINEINNAHME ist die Grundlage des Ernährungsplans für jeden Athleten und Kraftsportler in der Vorbereitungsphase und auch während des Wettkampfes. Alle Studien (nun ja, nicht alle, nur die besten und die wichtigsten Studien) haben belegt, dass nicht nur der Sport sondern jede Art von aktivem Lifestyle (und seien wir ehrlich: wer von uns hat heutzutage nicht das Gefühl, dass ein aktiver Lebensstil nicht sinnvoll wäre?) den Proteinbedarf des Körpers steigert. Wenn Sie diesen Bedarf mit Supplementen decken (und nicht mit den „herkömmlichen“ Lebensmitteln mit viel Zucker- und Fettanteil), so werden Ihre Körperfunktionen viel effizienter sein.

Aus Milch werden zwei Proteinsorten hergestellt. Molkenprotein und Kasein. Eine Kombination aus diesem beiden ist ein vollständiges Milchprotein. Molkenprotein gilt als das schneller absorbierbare Protein unter diesen beiden. Nebenbei hat Molkenprotein mehrere Vorteile:

  • Es besitzt den höchsten biologischen Wert (biological value – BV) unter allen Proteinen. Das bedeutet, dass DIES die Sorte Protein ist, welches der menschliche Körper am besten Verwerten kann einerseits, weil es das beste Aminosäurenprofil hat für den menschlichen Körper und andererseits weil bei der Absorbierung dieses Proteins einzigartige Prozesse in Erscheinung treten.
  • Es hat einen hohen Glutamin- und Cysteingehalt. Diese Aminosäuren sind die Vorstufen von Glutathion, also einem der wichtigsten Antioxidationsstoffe im Körper, sodass die Einnahme von Molkenprotein den Körper vor Oxidationsstress auf der Zellebene und vor schädlichen freien Radikalen schützt.
  • Glutathion unterstützt mittelbar das gesamte Immunsystem.
  • Molkenprotein ist reich an Immunglobulin und Lactoferrin. Diese Substanzen unterstützen die Funktionen des Immunsystems durch Mechanismen, die noch näher erforscht werden müssen.
  • Qualitativ hochwertiges (kein Zuckerzusatz, nicht gemischt, hohe Reinheit) Molkenprotein hat einen geringen Kohlenhydrat- und Fettanteil (daher hat es auch wenig Kalorien) und es kann in fast ganz laktosefreier Form hergestellt werden (durch entsprechend geeignete Herstellungsprozesse).


Nach den oben dargelegten Fakten ist Molkenprotein ein grundlegendes Supplement, welches jeder Athlet auf seinem Regal stehen haben sollte. Es kann ein reinhaltiges Protein oder gemischt mit MRP oder Weight Gainern Verwendung finden (je nach dem Trainingsziel – Definition, Weight Gain oder die Erhaltung der Körperproportionen).

Erhöhte körperliche (oder mentale) Aktivität erhöht auch den Proteinbedarf.
Studien haben belegt, dass Training oder körperliche Aktivität den Bedarf an Aminosäuren im Muskel erhöhen, insbesondere den Bedarf an BCCA (Isoleucin, Leucin, Valin - Branched Chain Amino Acids; zu Deutsch: Verzweigtkettige Aminosäuren) Ein relativ Großer Anteil des Muskelgewebes besteht aus Proteinen (hergestellt aus Aminosäuren); ein erhöhter Bedarf kann nur mit Supplementen effizient gedeckt werden. Das richtige Aminosäurenprofil von Molkenprotein (etwa 50% BCAA) macht dieses Protein zum besten Supplement zur Unterstützung von Krafttraining und Muskelaufbau.

Molkenprotein steigert die Funktionen des Immunsystems.
Intensives Training, insbesondere parallel zu psychischem Stress in anderen Lebensbereichen setzen dem Immunsystem schwer zu. Die hohen Werte an L-Glutaminen und L- L-Cysteinen im Molkenprotein unterstützen die Produktion von Glutathion, einem der wichtigsten Antioxidationsmittel im Körper, weshalb Molkenprotein die Funktion des Immunsystems hierdurch zusätzlich fördert. Lactoferrin ist eine weitere Peptid-Komponente des Molkenproteins, welche multiple Aminosäuren enthält und die Funktion des Immunsystems erheblich steigert. Daher ist die Einnahme von Molkenprotein nicht nur während des Trainings und des Muskelaufbaus wichtig sondern auch hinsichtlich der Erhaltung unserer Gesundheit (durch anhaltende Einnahme) Es wurde nachgewiesen, dass Molkenprotein die Genesung nach Krankheiten oder nach Operationen fördert.
Molkenprotein bot Schutz vor Darmkrebs in Tierversuchen; es hat sogar die Normalisierung von Krebszellen in manchen Studien gefördert.

Molkenprotein ist leicht verdaulich
Molkenprotein hat (nach einem entsprechend sorgfältigen Fertigungsprozess) einen niedrigen Lactosegehalt. Bei Menschen mit einer Lactoseintoleranz können verschiedene Nebenwirkungen während der Einnahme von milchproteinhaltigen Supplement-Getränken auftreten; die Verwendung dieser Produkte kann in diesen Fällen teils unmöglich sein. Hiervon abgesehen ist Molkenprotein leicht verdaulich und wird schnell absorbiert; die Entstehung von Verdauungsgasen ist nicht typisch und das Produkt ist schmackhaft (ganz im Gegensatz zu Sojaprotein).

Welches Molkenprotein ist das Richtige?
Zwei Proteine können aus Milch gewonnen werden: Molkenprotein und Kaseinprotein. Wenn die Milch den festen, weißen Bestandteil absondert (Käse), enthält dieser das Kasein (mit Fett und Milchzucker) – es enthält etwa 80% des Proteingehalts der Milch. Die übriggebliebene flüssige Molke enthält in Spuren Fett und geringe Mengen an Lactose; die verbliebenen 20% Proteine können aus der Molke gewonnen werden. Hierfür gibt es zwei Methoden: eine davon ist die Herstellung von Molkenproteinkonzentrat (whey protein concentrate - WPC). Die andere Methode besteht in der Herstellung eines Molkenproteinisolats (whey protein isolate WPI). Die erste Methode umfasst das Herausfiltern unerwünschter Substanzen (hauptsächlich Fett und Lactose) aus der Molke durch immer feinere Filterungsverfahren. Je besser (kostspieliger) die Methode ist, desto konzentrierter (reiner) ist das gewonnene Protein. Die andere Methode besteht darin, die nützlichen Bestandteile, also die Proteine, durch unterschiedliche Verfahren von der flüssigen Molke zu isolieren. Durch dieses Verfahren kann gänzlich reines Protein gewonnen werden. Allerdings haben Methoden ihre Vor- und Nachteile. Bei der ersten Methode, mit welcher die unerwünschten Bestandteile herausgefiltert werden, bleiben alle ursprünglichen und nützlichen Bestandteile der Molke erhalten. Die Reinheit des Proteins hängt von Art (und den Kosten) der Filterungsmethode ab. Die ursprüngliche Zusammensetzung der Molke wird in diesem (kostspieligeren) Verfahren modifiziert, da nur die unerwünschten Bestandteile entfernt werden, jedoch als Belohnung am Ende des Verfahrens hochreines Molkenprotein gewonnen werden kann.

WPC

Molkenproteinkonzentrate enthalten etwas Fett und Laktose. Deren Menge hängen vom Preis und der Qualität ab, andererseits wird das Molkenprotein nicht verändert und daher ist diese Variante reich an Immunglobulinen.

WPI

Molkenproteinisolate enthalten einen höheren Prozentsatz an reinem Protein, sie sind daher praktisch frei von Fetten und Lactose, allerdings ist ihr Immunglobulingehalt niedrig. Die drei häufigsten Methoden der Herstellung von Molkenproteinisolaten sind folgende:

  • Ionenaustauscher: in dieser Methode entstehen sehr reine Proteine, allerdings werden das Lactoferrin und andere biologisch aktive Proteine entfernt.
  • Mikro- und Ultrafiltration: Das gewonnene Protein enthält höhere Mengen an Lactoferrin und anderen bioaktiven Peptiden, allerdings ist der reine Proteingehalt niedriger.
  • CFM (Cross-flow microfiltration): diese ist die beste Methode, da die Aminosäurematrix des Molkenproteins unverändert und naturbelassen bleibt – diese Methode bewahrt 90% der natürlichen Mikrofraktionen, kann aber gleichzeitig Fette und Lactose gänzlich herausfiltern (leider ist diese Methode sehr kostspielig und somit ist das hergestellte Protein ebenfalls teuer, sodass nur wenige Hersteller dieses Verfahren anwenden).

Der Punkt is jedenfalls: wenn Ihr Budget limitiert ist und Sie keine (Ihnen bekannte) Lactoseintoleranz haben, können Sie ein beliebiges Molkenproteinkonzentrat wählen, da diese alle nützlichen Komponenten der ganzen Molke beinhalten. Unglücklicher weise enthält das Produkt umso mehr Lactose, je billiger es ist. Der hohe Proteingehalt ist unerlässlich, wenn Sie für einen Wettbewerb trainieren (die Lactose bewirkst Flüssigkeitsaufstauung im Gewebe und auch die Reduktion von Fett wird nicht gefördert). Wenn Sie es sich leisten wollen und können, wählen Sie ein Molkenproteinisolat oder ein teureres Molkenproteinkonzentrat mit hohem Proteingehalt. Die beste Wahl ist CFM – Molke für jene, die es sich leisten können.

Wann und in welchen Mengen?
Der erste Schritt ist die Bestimmung unseres täglichen Proteinbedarfs. Was Sie wissen müssen, ist, dass beim Gewichtsheben der tägliche Proteinbedarf sich zwischen 2 und 3 Gramm je Körperkilogramm bewegen kann. Wenn Sie das ermittelt haben, müssen Sie den Proteingehalt ihrer täglichen Nahrung (Fleisch, Eier, Milch) errechnen. Die noch fehlende Proteinmenge (ca. 100-150 g) sollte mit Proteinshakes eingenommen werden. Die Grundlage einer Bodybuildingdiät ist 6 Mahlzeiten am Tag; wenn davon drei Mahlzeiten Protein enthalten, sollten die anderen Mahlzeiten mit Supplementen ergänzt werden. Lassen Sie uns eine Beispielrechnung für einen Kraftsportler mit 90 Kg Körpergewicht durchführen:

  • Das Wichtigste nach einem Training am frühen Morgen ist ein Shake mit Kohlenhydraten und Proteinen mit 42 g Protein.
  • 2,5 Stunden später 2 Hühnerbrüste mit etwas Brokkoli und Kefir und einem Glas Wasser – das wären 45 g Protein.
  • weitere 3 Stunden später ein MRP oder ein Proteinshake (42 g Protein) sollten genug sein, um bis zum Nachmittagssnack versorgt zu sein,
  • welches aus einem Tunfischsandwich, etwas magerem Käse und Jogurt besteht und insgesamt weitere 40 g Protein enthält
  • 3 Stunden später ein mageres Beef Steak mit Kartoffeln zum Abendessen ergeben weitere 50 g Protein (mindestens)
  • Sie können den Tag mit einem weiteren Shake (45-50 g Protein) beenden, bevor Sie schlafen gehen, um die Muskeln für die Schlafenszeit mit Aminosäuren zu versorgen.


Wenn alles richtig lief, haben Sie 250-260 g Protein in sechs Mahlzeiten eingeteilt. Das Problem ist, dass Sie dies täglich wiederholen müssen, um in der Lage zu sein, neue Muskeln aufzubauen. Wenn Sie hungern, bauen Sie bestehende Muskelmasse sogar ab. Es liegt auf der Hand, dass es schwierig werden dürfte, all die Proteine mit Geflügel, Tunfisch, Ei, Steaks und Käse einzunehmen, ganz zu schweigen vom Zeitaufwand, um all diese Malzeiten zuzubereiten.

Schlussfolgerung
Wir haben festgestellt, dass die angemessene Proteineinnahme Grundnotwendig für einen muskulösen Körper ist. Protein sollte in seiner besten Form konsumiert werden. Molkenprotein ist die Proteinvariante, die in der Lage ist, die für den Muskelaufbau erforderlichen Aminosäuren und andere Substanzen in der effektivsten und gesündesten Weise bereitzustellen (das gilt auch für die Regeneration oder bei anderen Sportarten). Da selbst das günstigste Molkenprotein alles enthält, was das teuerste zu bieten hat, bleibt nur noch die Frage, ob Sie für die unerwünschte Lactose und das Fett (und die beigemischte Glucose bei manchen Herstellern) mit dem Preis des Molkenproteins mitbezahlen wollen.

Bibliographie

Primär:
Bill Phillips: Sports Supplement Review 3rd Issue
PDR for Nutritional Supplements, First Edition, 2001

Weitere Quellen:
Agin, D., et al., "Effects of Whey Protein and Resistance Exercise on Body Composition and Muscle Strength in Women with HIV Infection," Ann N Y Acad Sci 904 (2000) : 607-9.
Bounous, G., and Gold, P., "The Biological Activity of Undenatured Dietary Whey Proteins: Role of Glutathione," Clin Invest Med 14.4 (1991) : 296-309.
Bounous, G., et al., "The Immunoenhancing Property of Dietary Whey Protein Concentrate," Clin Invest Med 11.4 (1988) : 271-8.
Bounous, G., et al., "Whey Proteins in Cancer Prevention," Cancer Lett 57.2 (1991) : 91-4.
Rankin, J.W., "Role of Protein in Exercise," Clin Sports Med 18.3 (1999) : 499-511.



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